gemäß Art. 28 DSGVO — Stand: Februar 2026
Dieser Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) ist Bestandteil der Nutzungsvereinbarung zwischen T&T Services und dem Kunden und wird mit der Registrierung bzw. Nutzung der Plattform akzeptiert.
Gegenstand dieses Vertrages ist die Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Auftragnehmer im Auftrag des Auftraggebers im Rahmen der Nutzung der SaaS-Plattform „T&T Services Control Panel".
Auftragnehmer (Verarbeiter):
T&T Services, Tim Gühring, Alois-Gratz-Str. 27, 72160 Horb-Talheim
E-Mail: kontakt@tt-services.org
Auftraggeber (Verantwortlicher):
Der jeweilige registrierte Kunde der Plattform
Dieser Vertrag gilt für die Dauer der Nutzung der Plattform durch den Auftraggeber. Er endet automatisch mit Beendigung des Hauptvertrages (Kündigung, Löschung des Kontos). Die Pflichten zur Rückgabe und Löschung von Daten bestehen über das Vertragsende hinaus.
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich zur Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen:
| Zweck | Beschreibung |
|---|---|
| FiveM-Spielerverwaltung | Anzeige und Verwaltung von Spielerdaten aus der Kundendatenbank (Spielernamen, Kontostände, Jobs, Inventar) |
| Discord-Integration | Verwaltung von Discord-Rollen und -Mitgliedern über den vom Kunden bereitgestellten Bot |
| Team-Verwaltung | Verwaltung von Panel-Benutzern, Berechtigungen, Verwarnungen, Bewerbungen |
| Ticket-System | Verarbeitung von Support-Anfragen der Endnutzer des Kunden |
| Protokollierung | Logging von Aktionen im Panel zur Nachvollziehbarkeit und Sicherheit |
Folgende Kategorien personenbezogener Daten werden verarbeitet:
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Auftraggebers. Die Weisungen ergeben sich aus diesem Vertrag, den AGB und den vom Auftraggeber vorgenommenen Konfigurationen im Panel. Mündliche Weisungen sind unverzüglich schriftlich (E-Mail genügt) zu bestätigen.
Ist der Auftragnehmer der Ansicht, dass eine Weisung gegen datenschutzrechtliche Vorschriften verstößt, hat er den Auftraggeber unverzüglich darauf hinzuweisen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Durchführung der entsprechenden Weisung bis zur Bestätigung oder Änderung auszusetzen.
Der Auftragnehmer stellt sicher, dass sich die zur Verarbeitung befugten Personen zur Vertraulichkeit verpflichtet haben oder einer angemessenen gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegen.
Der Auftragnehmer trifft die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO. Diese sind im TOM-Dokument dokumentiert und Bestandteil dieses Vertrages. Der Auftragnehmer gewährleistet, dass diese Maßnahmen dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und regelmäßig überprüft werden.
Der Auftraggeber stimmt dem Einsatz folgender Unterauftragsverarbeiter zu:
| Dienstleister | Zweck | Standort |
|---|---|---|
| Hetzner Online GmbH | Server-Hosting, Datenspeicherung | Deutschland |
| STRATO AG | E-Mail-Versand (transaktional) | Deutschland |
Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber über jede beabsichtigte Änderung in Bezug auf die Hinzuziehung oder Ersetzung von Unterauftragsverarbeitern. Der Auftraggeber kann der Änderung innerhalb von 14 Tagen widersprechen.
Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber unter Berücksichtigung der Art der Verarbeitung bei:
Der Auftragnehmer meldet dem Auftraggeber unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 48 Stunden nach Kenntnisnahme, jede Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten. Die Meldung erfolgt per E-Mail an die beim Auftraggeber hinterlegte E-Mail-Adresse und enthält mindestens:
Der Auftraggeber ist als Verantwortlicher für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung verantwortlich. Er verpflichtet sich insbesondere:
Der Auftraggeber hat das Recht, die Einhaltung dieses Vertrages zu überprüfen. Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber auf Anfrage alle erforderlichen Informationen zum Nachweis der Einhaltung der Pflichten zur Verfügung.
Inspektionen vor Ort sind nach vorheriger Abstimmung und unter Einhaltung einer Ankündigungsfrist von 14 Tagen möglich. Die Kosten einer solchen Inspektion trägt der Auftraggeber, sofern kein Verstoß festgestellt wird.
Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses löscht der Auftragnehmer sämtliche im Auftrag verarbeiteten personenbezogenen Daten, sofern nicht gesetzliche Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Dem Auftraggeber wird eine Frist von 30 Tagen nach Vertragsende eingeräumt, um seine Daten zu exportieren.
Der Auftraggeber kann jederzeit die Löschung einzelner Datenkategorien anweisen. Der Auftragnehmer bestätigt die Löschung auf Anfrage.
Die Haftung richtet sich nach Art. 82 DSGVO. Jede Partei haftet für den Schaden, der durch eine nicht der DSGVO entsprechende Verarbeitung verursacht wurde. Der Auftragnehmer haftet für den durch die Verarbeitung verursachten Schaden nur, wenn er seinen speziell den Auftragsverarbeitern auferlegten Pflichten nicht nachgekommen ist oder gegen Weisungen des Auftraggebers verstoßen hat.